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Oktober 18, 2005

Ferrari und Alcoa geben strategische Partnerschaft zur Entwicklung fortschrittlicher Technologie für Gitterrohrrahmen bekannt. Alcoa eröffnet neues Werk in Modena

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MARANELLO, Italien - (Business Wire) - 18. Oktober 2005. Ferrari und Alcoa (NYSE:AA) gaben heute die Gründung einer längerfristigen strategischen Partnerschaft bekannt, die der Schaffung fortschrittlicher Gitterrohrrahmen aus Aluminium für zukünftige Generationen von Ferrarifahrzeugen dient. Außerdem gab Alcoa bekannt, dass hierzu im zweiten Quartal 2006 ein neues, größeres Herstellungswerk im italienischen Modena eröffnet wird.

"Die Zusammenarbeit in den 1990er Jahren, bei der ein Gitterrohrrahmen aus Aluminium für den 360 Modena entwickelt wurde, führte zu einer strategischen Partnerschaft zwischen Ferrari und Alcoa", so der Vorsitzende von Ferrari, Luca Cordero di Montezemolo. "Drei erfolgreiche Generationen von Gitterrohrrahmen für den Modena, den 612 Scaglietti und den F430 haben bewiesen, dass die Partnerschaft zwischen Ferrari und Alcoa nicht nur innovative Leistungen erbringt, sondern auch neue Technologien für die Fertigungsstraßen in Modena möglich macht."
"Die Beziehung mit Alcoa hat bereits Vorbildcharakter, an ihr werden sich zukünftige Beziehungen mit anderen Lieferanten für Ferrari orientieren", fügt Herr di Montezemolo hinzu.
Laut Angaben des Vorsitzenden von Alcoa, Alain Belda, bewies sich die Partnerschaft zwischen Ferrari und Alcoa als besonders produktiv, weil bei Ferrari die Bereitschaft besteht, Alcoa von Anfang an am Entwicklungsprozess der neuen Fahrzeuge zu beteiligen. "Ohne diese frühe Beteiligung wäre der Übergang von Stahl zu Aluminium nicht so erfolgreich gewesen", so Herr Belda.
"Bei Ferrari und Alcoa gab es ständig gegenseitige Herausforderungen. Dieser Ansatz ist ausdrücklich gewollt, damit die Aufgabenlösung nicht monoton wird und eine Partnerschaft im Hinblick auf Material, Baukonstruktion, und Herstellungsprozess entsteht, bei der auch Bilanzierungsziele und Auslastung bei der Herstellung ungemein wichtig sind", sagt Belda.
"Der direkte Austausch, der beim Erfolg der Partnerschaft zwischen Ferrari und Alcoa so wichtig geworden ist, wird weiter ausgebaut", erklärt der Executive Vice President for Transportation Products, William F. Christopher. "Wir haben die Absicht, auf dem bisherigen schnellen und effizienten Kommunikationsaustausch aufzubauen, dem wir es verdanken, dass Alcoa ein versierter und verantwortungsbewusster Partner in der Automobilindustrie ist."
Die Schaffung eines neuen und größeren Herstellungswerks in Modena ist das Ergebnis der produktiven Zusammenarbeit zwischen Ferrari und Alcoa. "Diese Entscheidung zeugt nicht nur von Alcoas Wunsch, kurzfristig die gestiegene Verwendung von Aluminium bei Gitterrohrrahmen zu unterstützen und aufrechtzuerhalten, sondern steht auch für unsere Absicht, unser Unternehmen im Verbund mit Ferrari zu positionieren und gemeinsam gemäß zukünftigem Erfolg im Hinblick auf Bilanz und Technik zu wachsen", so der Präsident von Alcoa Advanced Transportation Systems, Misha Riveros-Jacobson.
Das neue Werk wird etwa 5 km vom derzeitigen Werk angesiedelt und eine Größe von über 5.000 m2 haben. Dadurch wird sich die Herstellungsfläche bei Alcoa fast verdoppeln. Nach der Inbetriebnahme in der Mitte des Jahres 2006 wird sich die Kapazität der Gitterrohrrahmenproduktion von Alcoa verdoppeln. Außerdem entspricht dieses Vorhaben der Unternehmensphilosophie von Ferrari, die von hervorragender Qualität des Arbeitsplatzes und der Produkte ausgeht. Die Investition von Alcoa in die Überführung der Produktion in das neue Werk beläuft sich auf ca. 400.000,00 Euro.
Alcoa zufolge werden im Zuge des Umzugs für die Herstellung ca. 12 % neue Mitarbeiter eingestellt. Zukünftige Geschäfte werden weitere Neueinstellungen nach sich ziehen.
"Mit dieser Werkserweiterung erhalten wir mehr Flexibilität bei der Konstruktion und mehr Kapazität bei der Herstellung, damit Modularität und andere neue und innovative Konzepte im Bereich Gitterrohrrahmen verwirklicht werden können", so Herr Christopher. "Außerdem haben wir dadurch die Möglichkeit, unsere Fertigungsstraßen der Verwendung neuester Technologien anzupassen und der Automation in unserem gegenwärtigen Herstellungsprozess einen höheren Stellenwert einzuräumen. Mit Hilfe dieser Innovationen werden wir sowohl den Leistungen unserer Kunden als auch unseren Zielvorgaben in Bezug auf die Bilanz entsprechen."
Alcoa ist weltweit führend in der Produktion und Handhabung von Hüttenaluminium, Aluminiumprodukten sowie Tonerde-Anlagen und in allen wichtigen Aspekten der Branche aktiv. Alcoa bedient die Luft- und Raumfahrt, den Automobilsektor, den Verpackungsbereich, Bau und Konstruktion, gewerblichen Verkehr sowie die Industrie und bietet seinen Kunden Design, Entwicklung, Produktion und weitere Kapazitäten. Abgesehen von Aluminiumprodukten und -komponenten vertreibt Alcoa ebenfalls Verbrauchermarken wie Alu- und Plastikfolien von Reynolds Wrap(R), Alcoa(R) Räder und Baco(R) Haushaltsfolien. Andere Geschäftsbereiche umfassen Vinylverkleidungen, Verschlüsse, Befestigungssysteme, Präzisionsguss und elektrische Verteilersysteme für Personen- und Lastkraftwagen. Das Unternehmen beschäftigt 131.000 Mitarbeiter in 43 Ländern und wurde auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos als eines der drei weltweit zukunftsfähigsten Unternehmen bezeichnet. Weitere Informationen finden Sie unter www.alcoa.com

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