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Trotz eines extrem schwierigen Geschäftsumfelds war 2001 das zweitbeste Jahr in der Geschichte des Unternehmens, was Erträge vor speziellen Aufwendungen betrifft, und das viertbeste Jahr nach solchen Aufwendungen. Im Vergleich mit den Dow Jones 30 Industrials, die ein Gesamt-Aktienergebnis von minus 5,4% aufwiesen, konnte Alcoa ein Gesamt-Aktienergebnis von 7,8% erzielen.

Die Nettoeinnahmen für das Jahr 2001 betrugen 908 Millionen US-Dollar bzw. 1,05 US-Dollar pro Aktie, einschließlich spezieller Aufwendungen nach Abzug der Steuern von 355 Millionen US-Dollar bzw. 0,41 Dollar pro Aktie, im Vergleich mit 1,484 Milliarden bzw. 1,80 US-Dollar pro Aktie im Jahr 2000. Unter Nichtberücksichtigung der speziellen Aufwendungen beliefen sich die Einnahmen für 2001 auf 1,263 Milliarden US-Dollar bzw. 1,46 US-Dollar pro Aktie. Dies ist ein Rückgang von 42% nach speziellen Aufwendungen bzw. von 19% vor speziellen Aufwendungen.

Wir mussten mit sich verschlechternden Verhältnissen fertig werden. Die Nachfrage in unseren Märkten war aufgrund der Rezession in den USA, der Konjunkturschwäche in Europa und der anhaltenden Rezession in Japan geringer. Die Preise für Aluminium an der Londoner Metallbörse gingen um 13% zurück, von einem Schlusskurs von 1.550 US-Dollar pro metrische Tonne (mt) am 2. Januar 2001 auf 1.355 USD/mt am 28. Dezember 2001. Dieser Preisrückgang trat nach Angaben des International Aluminium Institute trotz eines weltweiten Produktionsrückgangs von 4% zwischen Dezember 2000 und Dezember 2001 auf. Energiekrisen in den USA und Brasilien reduzierten Alcoas eigene Produktion um 316.000 mt/Jahr bzw. 7,6% unserer konsolidierten Gesamtjahreskapazität. Alle wichtigen Märkte Alcoas waren von der Wirtschaftskrise betroffen ? Luftfahrt, Automobilindustrie, Immobilien und Bauwesen, Verpackung und Industrie.

Wir haben die in solchen Situationen notwendigen Maßnahmen ergriffen. Wir haben die Kapitalausgaben in Grenzen gehalten, unsere Schulden reduziert, unsere Ausgaben eingeschränkt und kostenintensive Standorte geschlossen. Mehrere dieser Maßnahmen begannen in der zweiten Hälfte des Jahres 2000. Die Folgen umfassen eine Personalreduktion um 10.000 Mitarbeiter bzw. 8%, die permanente Schließung von 18 Standorten ? hauptsächlich in den USA und Europa ? und eine Kostensenkung von 348 Millionen US-Dollar. Diese Maßnahmen konnten die Auswirkungen beträchtlich reduzierter Marktaktivität etwas abschwächen aber nicht eliminieren.


Alain Belda
Vorstandsvorsitzender und Chief Executive Officer


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