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Ein Gebäude wie ein Diamant

15 Februar, 2008
Lelystad, in den Niederlanden nahe zum Ijsselmeer gelegen, ist in den 1960er Jahren am Reißbrett entstanden. Seither leben die Bewohner mit dem Vorwurf der „Retortenstadt ohne eigenen Charakter“. Doch seit einigen Jahren ändert sich dieses Bild langsam.
 
Um das zu unterstützen und weiter voranzutreiben, wollten die Verantwortlichen in Lelystad mit dem Bau des Agora-Theaters ein besonderes Zeichen setzen. Bedingt dadurch waren die Anforderungen an den Architekten auch sehr hoch. Das Gebäude sollte modern gestaltet sein und dabei das florierende kulturelle und soziale Leben der Stadt repräsentieren. Entstanden ist nun ein fast futuristisches Bauwerk, bei dem auf rechte Winkel beinahe komplett verzichtet wurde und das durch seine innovative Struktur den gewünschten Blickfang bietet.
 
Bernd van Berkel, der ausführende Architekt, suchte bei seiner Konzeption nach einem Zusammenspiel zwischen der darstellenden Charakteristik eines Theaters und der Aussagekraft eines Gebäudes. Dabei verließ er die Pfade der konventionellen Funktionalität. „Genau wie ein Theaterzuschauer hat der Betrachter dieses Theaterbaus nie das Gefühl der Sicherheit, zu wissen, was echt ist und was nicht“, beschreibt van Berkel seine Intention. Er benutzt hier gern die Metapher des Kaleidoskops als Sinnbild von Vielfalt und Abwechslungsreichtum. Daran hat er sich auch mit seinem Entwurf gehalten.
 
Das Gebäude wirkt wie aus einzelnen vielflächigen geometrischen Bausteinen zusammengesetzt. Es steigt von der Rückseite zunehmend in Richtung Eingang auf. Diesem gegenüber reckt sich über dem großen Bühnenbereich eine Konstruktion in die Höhe, unter der sich die notwendige Theatertechnik samt Schnürboden verbirgt. Die vorherrschenden vertikalen Formen setzen sich auch im Inneren des 7.000 Quadratmeter großen Baus fort. Im Zentrum liegt sich das große Treppenhaus, um das sich zwei Säle, ein Multifunktionsraum, Restaurant und Bar gruppieren.
 
Ganz bewusst sollen die Besucher nicht nur in, sondern auch mit diesem Gebäude einen Dialog führen. Sie sollen sich nicht nur mit dem Geschehen auf der Bühne auseinandersetzen, sie sollen einen Bezug zur Gestalt des Theaters selbst herstellen. Dabei helfen orthogonale und freie Formen und die Verkleidung der Fassade, die zum Teil aus Glas und Aluminium besteht. Durch sie wirkt der Bau beinahe wie ein geschliffener Diamant. Und genau wie ein Edelstein wechselt auch das Gebäude je nach Blickwinkel und Lichteinfall seinen Farbton, wirkt mal gelb dann wieder orange.
 
Dieser Effekt entsteht durch die besondere Fassadenverkleidung, durch die spezielle Falzung des Aluminium-Werkstoffs und durch die Schattenwirkung, die so erzeugt wird. Eingesetzt hat van Berkel hier bandbeschichtete Aluminiumbleche von Reynolux® Building der Firma Alcoa Architectural Products. Außerdem kamen auch Wand-, Fenster- und Türprofile des Alcoa-Tochterunternehmens Kawneer zum Einsatz.
 
Verarbeitet wurde Reynolux® Building durch den Spezialisten für Dach- und Fassadenverkleidungen, Corus Bausysteme. Mit diesem Werkstoff hat der Architekt für die klar strukturierte Wand- und Dachkonstruktion ein Material ausgewählt, das sich hervorragend für alle Anwendungen am Bau eignet. Witterungsbeständig und umweltfreundlich lässt sich Reynolux® Building durch seine vielfältigen Gestaltungsoptionen perfekt verarbeiten. Corus Bausysteme hat daraus ein besonderes Kalzip®-Profil erstellt, das für eine ansprechende und beständige Hülle des Agora-Theaters sorgt.
 
Reynolux® Building von Alcoa Architectural Products ist durch die große Auswahl an Beschichtungen und Farben für immer mehr Architekten das universelle Produkt ihrer Wahl, wenn es um die Gestaltung von Gebäuden geht.
 
Fakten in Kürze:
 
Projekt: Agora-Theater
Anschrift: Agoraweg 2, Lelystad, Niederlande
Architektenbüro: UN-Studio - van Berkel&Bos - united net for architecture, Amsterdam
Material: 7,8 Tonnen bandbeschichtete Aluminiumbleche von Reynolux® Building in verschiedenen orangefarbenen Abstufungen
 
Alcoa Architectural Products in Merxheim / Frankreich ist eine Tochter des Aluminium-Weltmarktführers ALCOA. 123.000 Mitarbeiter in 44 Ländern produzieren und vertreiben Produkte von der Verbundplatte bis zur Haushaltsfolie.
 
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
 
Thomas Weinekoetter
team:penta GmbH & Co. KG
Communication
Seibertzweg 2
44141 Dortmund
 
Telefon: +49 (0) 231 – 55 69 52 62
E-Mail: t.weinekoetter@teampenta.de

  Agora Theater

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